PlomWiki: Zur Start-Seite Suche Letzte Änderungen (Feed) Letzte Kommentare (Feed)
Impressum Datenschutz-Erklärung

Versions-Geschichte: "KulturExperimenteImAltertum"

Ansicht Bearbeiten Anzeige-Titel setzen Versions-Geschichte Seiten-Passwort setzen AutoLink-Anzeige ein-/ausschalten
2011-09-15 23:47:19 (rückgängig machen): AutoSum: [+] *] Bilder sind Herrschaft. Die Nomaden hatten kaum Bilder, die Sesshaften viele, mäc… (?):
33,34c33,34
-   *] Bilder sind Herrschaft. Die Nomaden hatten kaum Bilder, die Sesshaften viele, mächtige; BilderKulturen, GötzenBilder.
-   *] Bilder sind nicht sinnlich; KörperErfahrung ist sinnlich.
+   *] Bilder sind Herrschaft. Die Nomaden hatten kaum Bilder, die Sesshaften viele, mächtige; BilderKulturen, GötzenBilder. Die radikalen Kultur-Innovatoren waren die mit den BilderVerboten.
+   *] Bilder sind nicht sinnlich; KörperErfahrung ist sinnlich. Die moderne Zivilisation ist eine der Bilder, nicht der Erfahrung (KulturPessimismus).
2011-09-15 23:46:19 (rückgängig machen): AutoSum: [+] *] Bilder sind Herrschaft. Die Nomaden hatten kaum Bilder, die Sesshaften viele, mäc… (?):
33c33,34
-   *] ...
+   *] Bilder sind Herrschaft. Die Nomaden hatten kaum Bilder, die Sesshaften viele, mächtige; BilderKulturen, GötzenBilder.
+   *] Bilder sind nicht sinnlich; KörperErfahrung ist sinnlich.
2011-09-15 23:34:00 (rückgängig machen): AutoSum: [+] *] Was die hellenistische Zivilisation als Haupt-Text-Lieferant uns über den Rest we… (?):
17c17
-   *] Was die hellenistische Zivilisation als Haupt-Text-Lieferant uns über den Rest weitergibt, ist mit Vorsicht zu genießen: Die Hellenen waren bornierte provinzialistische Imperialisten, die die Welt nur aus ihrer eigenen Warte zu interpretieren wussten, das Erlernen von Fremdsprachen verweigerten, ihre eigenen Mythen jeder Empirie aus fremder Hand vorzogen.
+   *] Was die hellenistische Zivilisation als Haupt-Text-Lieferant uns über den Rest weitergibt, ist mit Vorsicht zu genießen: Die Hellenen waren bornierte provinzialistische Imperialisten, die die Welt nur aus ihrer eigenen Warte zu interpretieren wussten, das Erlernen von Fremdsprachen verweigerten, ihre eigenen Mythen jeder Empirie aus fremder Hand vorzogen. Die Bibliothek von Alexandria war nicht besser als die Bayrische Staatsbibliothek.
28c28,31
-   *] ...
+   *] Nomaden sind cool, Sesshafte sind uncool. Nomaden haben viel gesehen, kennen diverse Überlebens-Tricks, entziehen sich der Herrschaft, können entbehren; Sesshafte sind Schafe, neidisch aufs WanderVolk, müssen sich anpassen und unter-ordnen. Beim nomadischen LebensStil ist die Entspannung schon mitgeliefert, die Sesshaften müssen sich dafür Feiertage geben und besaufen.
+   *] Die Sesshaften haben die Bier-, die Betäbungs-Kultur. Das OktoberFest dient nur dazu, den Großteil des drögen sesshaften Lebens duldbar zu machen. Der Tanz ums Goldene Kalb, die Bibel verdammte sie, weil sie darin eine schäfische BauernKultur erblickte, wider das yisraelische RevoluzzerTum.
+   *] Piraten, Outlaws usw. waren keine vereinzelten Außenseiter, sondern eigene Kulturen, die die Untertänigkeit der Sesshaftigkeit nicht mitmachen wollten, sich ihr erfolgreich entzogen.
+   *] Die frühen Christen verschenkten ihre Ländereien und Besitztümer, nicht aus Kommunismus, nicht um Besitz zu [/teilen/], sondern um Besitz [/loszuwerden/], als Ballast, der den Nomaden sesshaft macht, also dem Erleben des irdischen Paradieses entgegen steht. Erst später wird das Paradies jenseitig -- und damit einer BauernKultur passend. Der frühe Text verachtet den Bauern.
2011-09-15 23:14:00 (rückgängig machen): AutoSum: [+] *] Polytheisten haben ein eher instrumentelles Verhältnis zu ihren Göttern und Geist… (?):
26c26
-   *] ...
+   *] Polytheisten haben ein eher instrumentelles Verhältnis zu ihren Göttern und Geistern, nutzen sie aus, spielen sie gegeneinander aus, haben ihr eigenes persönliches Selbst zwischen ihnen und gegen sie. Monotheisten dagegen haben den einen Gott als oberstes Prinzip über und in sich, der ist [/meta/], und ihr Selbst definieren sie als persönliches Band zu diesem.
2011-09-15 23:02:31 (rückgängig machen): AutoSum: [+] *] Kultur ist immer nur das, was abseits der Normierung, gegen die Herrschaft, gegen… (?):
23c23,24
-   *] ...
+   *] Kultur ist immer nur das, was abseits der Normierung, gegen die Herrschaft, gegen den Mainstream passiert. Die kulturelle Innovation kommt von den Außenseitern, den Freaks, nie aus der Mitte oder der Höhe der Gesellschaft; die kanonisiert und synthetisiert erst nachträglich.
+   *] Nicht die Avantgarde ist also der dekadente Schmarotzer, wie die Bourgeoisie meint, sondern umgekehrt die bürgerliche Kultur.
2011-09-15 22:51:19 (rückgängig machen): AutoSum: [+] *] Die Alten konnten tanzen! Das können wir heute im modernen Westen nicht. Tanz war… (?):
19c19,21
-   *] ...
+   *] Die Alten konnten tanzen! Das können wir heute im modernen Westen nicht. Tanz war ein körperliches Grundbedürfnis, stand hoch im Kurs, war GrundElement der LebensErfahrung, wurde von klein auf geübt, erzog den Sinnes-Apparat zu einem gesteigerten KörperEmpfinden als persönlichen Maßstab.
+   *] Was diesem gesteigerten KörperEmpfinden widersprach, von ihm als unschön gespürt wurde, wurde mit Skepsis angeschaut. Dazu gehörte auch der kapitalistische Trott, und deshalb sind die TanzKulturen nicht die materialistisch erfolgreichen gewesen. Mit Technologie und ProfitMaximierung kann ein Tänzer nichts anfangen, fürchtet ihre Folgen für die eigene Ekstase.
+   *] Der Tanz als MaßStab von Freiheits-, von Einheits-, von BeiSichSein-Gefühl.
2011-09-15 19:05:09 (rückgängig machen): AutoSum: [+] *] Die alten Lieder, zumal je weiter nach Osten man geht, vom Text her lesen ist dep… (?):
15c15,17
-   *] ...
+   *] Die alten Lieder, zumal je weiter nach Osten man geht, vom Text her lesen ist deppert. Die Texte sind bewusst repititiv und banal, es zählt die musikalische, körperliche Interpretation, der Vortrag. Erst bei den Yisraeliten und bei den Hellenen gewinnt der überlieferte Text an Bedeutung.
+   *] Die hellenistische Schule ist intellektueller-ästhetischer Müßiggang Privilegierter, keine LebensPraxis.
+   *] Was die hellenistische Zivilisation als Haupt-Text-Lieferant uns über den Rest weitergibt, ist mit Vorsicht zu genießen: Die Hellenen waren bornierte provinzialistische Imperialisten, die die Welt nur aus ihrer eigenen Warte zu interpretieren wussten, das Erlernen von Fremdsprachen verweigerten, ihre eigenen Mythen jeder Empirie aus fremder Hand vorzogen.
2011-09-15 17:42:22 (rückgängig machen): AutoSum: [+] *] Ziel Nummer Eins der Alten: körperliches Wohlbefinden. […] *] Das Lob der Arbei… (?):
8a9
+   *] Ziel Nummer Eins der Alten: körperliches Wohlbefinden.
10c11,13
-   *] ...
+   *] Das Lob der Arbeit entstammt der bürgerlichen GeschichtsDeutung. Sie ernennt alles zur HochKultur, wo viel geschuftet wird, und verachtet den Rest als primitiv.
+   *] Der Bauer findet sein WohlBefinden in der Scholle, dem Fressen und Trinken, und dass er dabei beherrscht wird, ist ihm egal; Hauptsache, er kann seine Arbeit minimieren.
+   *] KulturExperimente, um jenseits der Schufterei zum Glück zu finden: die auserwählten Eremiten, die Yogis, das Tantra, die Kyniker, die Verinnerlichung, die Verachtung des Irdischen, der Genuss der Seele. Radikaler Individualismus, Verachtung fürs kollektivistische KastenSystem.
2011-09-15 17:32:15 (rückgängig machen): AutoSum: [+] *] Kultur, Politik, Lebensführung, Religion, diese Begriffe waren im Altertum anders… (?):
5c5,8
-   *] ...
+   *] Kultur, Politik, Lebensführung, Religion, diese Begriffe waren im Altertum anders gemischt. Was wir heute unter "Kultur" abheften, Kunst und Musik und Zeugs, galt damals als viel wirksamer, wichtiger.
+   *] Das Altertum, auf das referenziert wird, scheint von Indien bis Ägypten zu reichen. Schwerpunkt aber recht bald auf den "Yisraeliten".
+   *] Eine Perspektive, aus der auch unsere moderne Naturwissenschaft nur zur weiteren Facette unter kulturellen Experimenten und Zauber-Anleitungen gereicht. Wenn auch, zugegeben, eine besonders mächtige, gefährliche. Unterschied des altertümlichen Experiments zum modernen: Die Moderne verliebt sich in die Objektivität. MessGerät ist das uns-Äußere, nicht unser launisches subjektives Empfinden, unser Körper.
+   *] Das Altertum wertschätzte den Körper und sein Empfinden stärker als Apparat, die Welt aufzuschließen. Tanz, Ekstase? Dafür fehlt uns heute der Zugang, wir sind entkörperlicht, virtual reality, Schriftkultur. Auch die Wissenschaften, die Erforschungen des Altertums, haben diesen Punkt vernachlässigt.
2011-09-15 17:26:58 (rückgängig machen): AutoSum: [+] Buch: Georg Schwarz, "Kulturexperimente im Altertum", 2010. / / Lektüre-Notizen: / *]… (?):
0a1,19
+ Buch: Georg Schwarz, "Kulturexperimente im Altertum", 2010.
+ 
+ Lektüre-Notizen:
+ *] [*"Einleitung"*]:
+   *] ...
+ *] [*"Das Streben nach dem irdischen Paradies"*]:
+   *] ...
+ *] [*"Über das Lesen der Quellen"*]:
+   *] ...
+ *] [*"Freie Körper"*]:
+   *] ...
+ *] [*"Kulturelle Macher"*]:
+   *] ...
+ *] [*"Polytheismus und Monotheismus"*]:
+   *] ...
+ *] [*"Nomadische Lebensweise"*]:
+   *] ...
+ *] [*"Das Auflösen von Bildern"*]:
+   *] ...
PlomWiki-Engine lizensiert unter der AGPLv3. Quellcode verfügbar auf GitHub.