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KommentarAntjeSchrupp1

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Noch auf Freischaltung wartender Kommentar zu http://antjeschrupp.com/2013/03/19/das-dumme-gerede-von-zensur/.

Ich halte den Begriff der "Zensur" inzwischen für verbrannt. Seine Verwendung oder Ablehnung driftet ins Beliebige ab. Er wird umhergeschwenkt, wie es grad dem eigenen politischen Anliegen passt, bzw. abgelehnt, wo es diesem widerspricht. Es geht längst nicht mehr darum, was er beschreibt, sondern (auch bei Herrn Urbachs verlinktem Blog-Eintrag) darum, polemische Assoziationen zu beanspruchen oder zu vermeiden, die bei dem Klang mitschwingen. Ich habe inzwischen zu viele unterschiedliche Definitionen von "Zensur" gehört mit Verweis auf unterschiedlichste Legitimationen, von denen keine sich durch überproportionale Autorität hervor tut. Als einzigen Ausweg sehe ich die Anrufung des "Rationalist Taboo" (Google frei!) gegen den Begriff.

In den Kommentaren beim Herrn Urbach schlägt Anatol Stefanowitsch die Ersetzung des Begriffs durch deskriptive Wort-Kombinationen vor wie beispielsweise "staatliche Informationskontrolle/-unterdrückung", "nicht-staatliche/kommerzielle/kirchliche [usw.] Informationskontrolle/-unterdrückung", gern mit weiteren Qualifizierern anzureichern wie "legitime/illegitime". Das scheint mir ein möglicher Ersatz-Pfad. Klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas sperrig, aber man kann ja abkürzen: StaInKo, NonStaInKo, LeKommInKo, IlKirchInKo usw. usf.

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