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DramaKosten1

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Ablauf:

Jede begonnene Tagesviertelstunde (also je ab x.00h/x.15h/x.30h/x.45h), in der ich bewusst dem Drama opfere, kostet 1€ StrafGebühr. Ausgenommen: eine FreiViertelStunde pro Tag.

Was zählt als Drama-Opfer? Provisorisch wie letzten Monat, was mir die Intuition als solches markiert. Ich arbeite aber auch an einem Kriterien-Katalog: DramaHeuristik.

Protokoll:

Auswertung:

Das Drama-Management des Monats war vor allem von der Frage nach der richtigen DramaHeuristik geprägt. Ich wollte mir eine Liste machen von Themen und URLs, die zu meiden wären; einschließlich einzelnen TwitterKonten. Letzteres schien mir dann aber arg personalisierend, und ich zögerte, ob ich meinen ursprünglichen Plan umsetzen sollte, meine Liste vollständig öffentlich zu dokumentieren, wenn sie einzelne Personen benennt. Dazu gab es eine rege KommentarDiskussion unter DramaHeuristik, und auch in anderen Medien, wo ich rumfragte, wie Leute das fänden. Die Meisten waren dafür, die Liste zu publizieren. Gleichzeitig aber bestätigten mir viele gerade der positiven Antworten die Befürchtung, eine solche Liste würde als eine Art Pranger für DramaQueens gelesen werden, und leicht neues Drama erzeugen.

Dies widersprach meinen Absichten: Ich wollte nur Transparenz-bewusst mein eigenes (Meidungs-)Verhalten dokumentieren und bestenfalls Drama lindern, nicht Leute anprangern oder Drama erzeugen. So drängten mich die positiven Antworten paradoxerweise dazu, von der Publikation einer Liste gemiedener Twitterer abzusehen. Andererseits lege ich aber natürlich viel Wert auf Transparenz, gerade auch meiner MonatsProjekte. Ich wollte das Projekt nicht untransparent durchführen. Also entschloss ich mich mit der Zeit, mich am personalisierenden Teil meiner Liste gar nicht mehr zu orientieren – mir also keine DramaKosten für die Twitter-Lektüre bestimmter Personen aufzuerlegen.

So wurde die sichtbare Liste unter DramaHeuristik zur einzigen gültigen. Umso mehr pflegte ich hier die Liste aufgrund von Drama-Potential zu meidender Themen. Derer gab es einige im Verlauf des Monats – diverse Aufreger zu Sexismus im Kontext der Oscar-Verleihung, Ubuntu Community Collapse, Klassismus, die PyCon-Geschichte. Üblicherweise setzte ich ein Thema nicht ab der ersten Begegnung damit auf die Liste, sondern erst nach einer Bewusstwerdung, dass eine Beschäftigung damit größtenteils ein ReinSteigern in Drama bedeute. Konnte auch sein, dass die Beschäftigung mit einem Thema zu Anfang noch mehr ErkenntnisGewinn als Drama versprach, und sich das Verhältnis mit der Zeit änderte – weil der Diskurs dramatischer wurde, oder weil die potentiellen Erkenntnisse bereits abgegrast waren und nur noch Drama übrig blieb.

So habe ich mehreren Themen aufgelauert, mich eine Weile damit beschäftigt, und sie dann zu Drama erklärt, das es zu meiden galt. Letzteres gelang auch ganz gut – nicht zuletzt dank der DramaFreiViertels, die dringende DramaBedürfnisse mit geringem RessourcenVerbrauch löschten. Insgesamt fiel nur die sehr bescheidene DramaGebühr von 3€ an.

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