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DramaKosten

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Anordnung:

Ich versuche, mich aus "Drama" fernzuhalten. Leider habe ich noch keine wasserdichte Definition für "Drama". Aber ich habe den Eindruck, ich bin mir inzwischen oft genug bewusst, wann ich meine Zeit daran verschwende; ich habe Situationen, wo ich weiß, beschäftige ich mich jetzt mit dieser oder jenen Diskussion, vergebe ich mich ans "Drama". Bei diesen Situationen will ich mich nun disziplinieren:

Jede TagesStunde (d.h. jede der vierundzwanzig 60-Minuten-Zellen des Tages), in der ich mich bewusst auf "Drama" einlasse (darin absichtlich / gezielt mitlese oder mitdiskutiere), kostet mich 1 Euro; unabhängig davon, ob ich in dieser angerissenen Stunde nur eine Minute daran verschwende oder die volle Zeit. Mangels einer guten Definition für "Drama" vertraue ich erstmal auf meine Intuition, was für mich als "Drama" zu zählen habe; im Verlauf des Monats erkenne ich hoffentlich konkrete Muster, an denen ich es in möglichen nachfolgenden MonatsProjekten festmachen könnte.

Protokoll:

Auswertung:

Erstmal: Die Summe der StrafGebühren beläuft sich auf 18€.

Der Großteil des Monats lief recht Drama-frei. Aber nicht mehr ab den Oscars. In den letzten Tagen des Monats setzten gleich mehrere Twitter-Dramen ein, denen zu widmen es mich drängte. Und ich hatte kaum schlechtes Gewissen und den Eindruck, ja den Rest-Monat schon genug Drama-Distanz gewonnen zu haben.

Was für Drama-Regeln haben sich in meinem Kopf entwickelt? Erstmal: die Meidung der Lektüre bestimmter Personen oder Seiten. Wenn ich mich auf Blog x oder Twitter-Konto y verirrte, war klar: Das ist jetzt höchstwahrscheinlich Drama. Ich unterhielt in meinem Kopf eine Liste.

Zu Anfang mied ich auch noch bestimmte Themen. Aber das schrumpfte bald auf die obige Regel, bestimmte Blogs und Twitter-Konten zu meiden. Es ist schwieriger, Themen als Drama zu qualifizieren, als (zumindest temporär) Personen. Meine Interessen sind vielleicht einfach zu breit, als dass ich davon pauschal bestimmte Fragen ausschließen könnte.

Gleichzeitig entwickelte ich auch Legitimationen. Bestimmte Twitter-Konten etwa sortierte ich mir zur Drama-freien Lektüre, egal was sie twitterten, weil mir die Menschen hinreichend vernünftig schienen. Und ich erlaubte mir auch den Blick in Drama-Verdachts-Zonen, wenn ich es mir im Kopf ordentlich mit einer plausiblen Ausrede rechtfertigen konnte. Das klappte insofern, als ich viele Male vor dieser Rechtfertigungs-Mühe kapitulierte und es stattdessen einfach bleiben ließ.

IMHO größtes Problem der diesmonatigen Anordnung: die Regel der angefangenen vollen Stunden, die die gleiche StrafGebühr verteilen, egal ob ich nur ein paar Minuten oder eine ganze Stunde Drama studiere. Die Folge: Eine einmal bezahlte angefangene Stunde musste bis zum Ende ausgenutzt werden. Deshalb mein Entschluss, im NachFolgeMonat nach ViertelStunden abzurechnen.

Kommentare

#0

Wer bekommt das Geld?

#1

Ich addiere in den ersten Tagen des FolgeMonats die StrafGebühren der diversen MonatsProjekte zu einer Summe, die ich an ein jeweils neu bei BetterPlace.org ausgesuchtes Projekt spende. Siehe: http://www.plomlompom.de/PlomWiki/plomwiki.php?title=Spenden2013

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