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Versions-Geschichte: "BedingungsLosesGrundEinkommen"

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2011-03-22 02:39:36 (rückgängig machen): GlobalReplace: list formatting (Admin):
5,11c5,11
- * Die protestantische Arbeitsethik wird gerade in den Arsch gefickt. 
- * Wieso, faktisch haben wir doch Grundeinkommen, es ist nur nicht bedingungslos. (Hartz 4) Wobei die Bedingungen aber auch eher Gängelungsmechanismen statt ernsthafte Bedingungen sind.  (Ich mein damit, es sind keine ernsthaften Bedingungen im Sinne von, es sind keine ernsthaft sinnvollen Bedingungen. D.h. sie dienen eher dem Gängeln statt dem Erfüllen irgendeines Nutzens.) Das kann man also doch auch einfach schrittweise entbedingen. 
- * Es ist sehr viel mehr als 'gar nix'. Ein volles (d.h. ungekürztes) Hartz 4 ohne Bedingungen wäre schon ein ziemlich starker Grundeinkommens-Rumpf. Hartz 4 ist ein extrem hässliches Ding, vielleicht könnte ein umfangreiches Set an Reformen aber daraus tatsächlich so etwas wie einen Grundbaustein für ein schrittweise anwachsendes BGE machen. 
- * Man müsste mal das Ökonomische von dem Moralischen entkoppeln bei Hartz 4. So lange allerdings die mittelalterliche Logik "Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen" gilt ... All diese Arbeitsleistungsmorallogiken zehren ja auch von unsinnigen Arbeitsquantifizierungsgleichungen. Als ob derjenige, der 'mehr' arbeitet, mehr zu essen bekäme als derjenige, der 'weniger' arbeitet. Und nach welcher Formel diese Quantifizierung vorgenommen werden solle. Ich bin sehr gespannt, wie lange diese "eine ordentliche abhängige Arbeitseinstellung definiert und sichert das Leben"-Logik gesellschaftlich noch trägt. Denn viele Jobs sind ja eben auch nur noch Alibi-Jobs, und tatsächlich leben die Menschen doch vom Staat. Vielleicht ganz gut, dass es mit der SPD die mächtigste Arbeitsfetischismuspartei jetzt erstmal abgesäbelt hat. Ich glaub, selbst die CDU ist da wesentlich realistischer. Wenn die linken Parteien sich von einigen lieb gewonnen alten Illusionen (eben bezügl. Arbeit) verabschieden, könnte da vielleicht auch noch was werden. Allein schon der Gedanke man würde die Renten zugunsten eines Grundeinkommens einschmelzen irgendeiner Klientel zu verkaufen dürfte viele das Grauen lehren ;-)
- * Wir müssen uns einfach auf einen minimalen Versorgungssockel einigen, der Menschen eben _unabhängig_ ihrer Position auf der Arbeitsleistungswertskala zusteht. Das heißt natürlich auch Abschied von schlechtbezahlten Drecksberufen.
- * Jedenfalls, wenn wir Hartz IV, Studentenprivilegien, Renten usw. zusammen nehmen, haben wir bereits recht viele Subventionierungen, die sich der Staat leistet. Eigentlich ist das gar nicht so weit weg von Grundeinkommen. Und ein Grundeinkommen hieße deshalb auch nicht unbedingt nur einen Zuwachs an Kosten, sondern würde vor allem viele Strukturen einebnen, die nicht unbedingt nur fördernd, sondern auch hemmend wirken können.
- * Hmm eine Negative Einkommenssteuer wäre politisch vielleicht leichter zu verkaufen als ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Man muss ja auch zwischen den Bedingtheiten differenzieren. Bedarf im Sinne von 'verdient schon massig Geld im Monat / verdient gar nix' ist eine andere Bedingtheit als etwa die Arbeitsverpflichtung 'kriegt Geld nur ausgezahlt wenn er überhaupt irgendeine Arbeit vorzuweisen'.
+ *] Die protestantische Arbeitsethik wird gerade in den Arsch gefickt. 
+ *] Wieso, faktisch haben wir doch Grundeinkommen, es ist nur nicht bedingungslos. (Hartz 4) Wobei die Bedingungen aber auch eher Gängelungsmechanismen statt ernsthafte Bedingungen sind.  (Ich mein damit, es sind keine ernsthaften Bedingungen im Sinne von, es sind keine ernsthaft sinnvollen Bedingungen. D.h. sie dienen eher dem Gängeln statt dem Erfüllen irgendeines Nutzens.) Das kann man also doch auch einfach schrittweise entbedingen. 
+ *] Es ist sehr viel mehr als 'gar nix'. Ein volles (d.h. ungekürztes) Hartz 4 ohne Bedingungen wäre schon ein ziemlich starker Grundeinkommens-Rumpf. Hartz 4 ist ein extrem hässliches Ding, vielleicht könnte ein umfangreiches Set an Reformen aber daraus tatsächlich so etwas wie einen Grundbaustein für ein schrittweise anwachsendes BGE machen. 
+ *] Man müsste mal das Ökonomische von dem Moralischen entkoppeln bei Hartz 4. So lange allerdings die mittelalterliche Logik "Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen" gilt ... All diese Arbeitsleistungsmorallogiken zehren ja auch von unsinnigen Arbeitsquantifizierungsgleichungen. Als ob derjenige, der 'mehr' arbeitet, mehr zu essen bekäme als derjenige, der 'weniger' arbeitet. Und nach welcher Formel diese Quantifizierung vorgenommen werden solle. Ich bin sehr gespannt, wie lange diese "eine ordentliche abhängige Arbeitseinstellung definiert und sichert das Leben"-Logik gesellschaftlich noch trägt. Denn viele Jobs sind ja eben auch nur noch Alibi-Jobs, und tatsächlich leben die Menschen doch vom Staat. Vielleicht ganz gut, dass es mit der SPD die mächtigste Arbeitsfetischismuspartei jetzt erstmal abgesäbelt hat. Ich glaub, selbst die CDU ist da wesentlich realistischer. Wenn die linken Parteien sich von einigen lieb gewonnen alten Illusionen (eben bezügl. Arbeit) verabschieden, könnte da vielleicht auch noch was werden. Allein schon der Gedanke man würde die Renten zugunsten eines Grundeinkommens einschmelzen irgendeiner Klientel zu verkaufen dürfte viele das Grauen lehren ;-)
+ *] Wir müssen uns einfach auf einen minimalen Versorgungssockel einigen, der Menschen eben _unabhängig_ ihrer Position auf der Arbeitsleistungswertskala zusteht. Das heißt natürlich auch Abschied von schlechtbezahlten Drecksberufen.
+ *] Jedenfalls, wenn wir Hartz IV, Studentenprivilegien, Renten usw. zusammen nehmen, haben wir bereits recht viele Subventionierungen, die sich der Staat leistet. Eigentlich ist das gar nicht so weit weg von Grundeinkommen. Und ein Grundeinkommen hieße deshalb auch nicht unbedingt nur einen Zuwachs an Kosten, sondern würde vor allem viele Strukturen einebnen, die nicht unbedingt nur fördernd, sondern auch hemmend wirken können.
+ *] Hmm eine Negative Einkommenssteuer wäre politisch vielleicht leichter zu verkaufen als ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Man muss ja auch zwischen den Bedingtheiten differenzieren. Bedarf im Sinne von 'verdient schon massig Geld im Monat / verdient gar nix' ist eine andere Bedingtheit als etwa die Arbeitsverpflichtung 'kriegt Geld nur ausgezahlt wenn er überhaupt irgendeine Arbeit vorzuweisen'.
2009-12-18 17:47:34 (rückgängig machen): (plomlompom):
1c1
- Mögliche Grundlage einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Verschaltet mit Konzepten wie Negative Einkommenssteuer.
+ Mögliche Grundlage einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Verschaltet mit Konzepten wie der Negativen EinkommensSteuer.
2009-12-18 17:47:18 (rückgängig machen): (plomlompom):
1c1
- Mögliche Grundlage einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Verschaltet mit Konzepten wie der NegativenEinkommenssteuer.
+ Mögliche Grundlage einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Verschaltet mit Konzepten wie Negative Einkommenssteuer.
2009-12-18 17:47:06 (rückgängig machen): (plomlompom):
1c1
- Mögliche Grundlage einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Verschaltet mit Konzepten wie der Negativen Einkommenssteuer.
+ Mögliche Grundlage einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Verschaltet mit Konzepten wie der NegativenEinkommenssteuer.
2009-12-18 17:43:40 (rückgängig machen): (plomlompom):
10a11
+ * Hmm eine Negative Einkommenssteuer wäre politisch vielleicht leichter zu verkaufen als ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Man muss ja auch zwischen den Bedingtheiten differenzieren. Bedarf im Sinne von 'verdient schon massig Geld im Monat / verdient gar nix' ist eine andere Bedingtheit als etwa die Arbeitsverpflichtung 'kriegt Geld nur ausgezahlt wenn er überhaupt irgendeine Arbeit vorzuweisen'.
2009-12-18 17:26:50 (rückgängig machen): (plomlompom):
1c1,3
- Eigenzitate aus dem IRC:
+ Mögliche Grundlage einer neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Verschaltet mit Konzepten wie der Negativen Einkommenssteuer.
+ 
+ Eigenzitate aus dem IRC / Diskussion 2009-12-18:
2009-12-18 17:21:33 (rückgängig machen): (plomlompom):
0a1,8
+ Eigenzitate aus dem IRC:
+ 
+ * Die protestantische Arbeitsethik wird gerade in den Arsch gefickt. 
+ * Wieso, faktisch haben wir doch Grundeinkommen, es ist nur nicht bedingungslos. (Hartz 4) Wobei die Bedingungen aber auch eher Gängelungsmechanismen statt ernsthafte Bedingungen sind.  (Ich mein damit, es sind keine ernsthaften Bedingungen im Sinne von, es sind keine ernsthaft sinnvollen Bedingungen. D.h. sie dienen eher dem Gängeln statt dem Erfüllen irgendeines Nutzens.) Das kann man also doch auch einfach schrittweise entbedingen. 
+ * Es ist sehr viel mehr als 'gar nix'. Ein volles (d.h. ungekürztes) Hartz 4 ohne Bedingungen wäre schon ein ziemlich starker Grundeinkommens-Rumpf. Hartz 4 ist ein extrem hässliches Ding, vielleicht könnte ein umfangreiches Set an Reformen aber daraus tatsächlich so etwas wie einen Grundbaustein für ein schrittweise anwachsendes BGE machen. 
+ * Man müsste mal das Ökonomische von dem Moralischen entkoppeln bei Hartz 4. So lange allerdings die mittelalterliche Logik "Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen" gilt ... All diese Arbeitsleistungsmorallogiken zehren ja auch von unsinnigen Arbeitsquantifizierungsgleichungen. Als ob derjenige, der 'mehr' arbeitet, mehr zu essen bekäme als derjenige, der 'weniger' arbeitet. Und nach welcher Formel diese Quantifizierung vorgenommen werden solle. Ich bin sehr gespannt, wie lange diese "eine ordentliche abhängige Arbeitseinstellung definiert und sichert das Leben"-Logik gesellschaftlich noch trägt. Denn viele Jobs sind ja eben auch nur noch Alibi-Jobs, und tatsächlich leben die Menschen doch vom Staat. Vielleicht ganz gut, dass es mit der SPD die mächtigste Arbeitsfetischismuspartei jetzt erstmal abgesäbelt hat. Ich glaub, selbst die CDU ist da wesentlich realistischer. Wenn die linken Parteien sich von einigen lieb gewonnen alten Illusionen (eben bezügl. Arbeit) verabschieden, könnte da vielleicht auch noch was werden. Allein schon der Gedanke man würde die Renten zugunsten eines Grundeinkommens einschmelzen irgendeiner Klientel zu verkaufen dürfte viele das Grauen lehren ;-)
+ * Wir müssen uns einfach auf einen minimalen Versorgungssockel einigen, der Menschen eben _unabhängig_ ihrer Position auf der Arbeitsleistungswertskala zusteht. Das heißt natürlich auch Abschied von schlechtbezahlten Drecksberufen.
+ * Jedenfalls, wenn wir Hartz IV, Studentenprivilegien, Renten usw. zusammen nehmen, haben wir bereits recht viele Subventionierungen, die sich der Staat leistet. Eigentlich ist das gar nicht so weit weg von Grundeinkommen. Und ein Grundeinkommen hieße deshalb auch nicht unbedingt nur einen Zuwachs an Kosten, sondern würde vor allem viele Strukturen einebnen, die nicht unbedingt nur fördernd, sondern auch hemmend wirken können.
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