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Archiv

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Je mehr man ins Archiv stauben lässt, desto weniger muss man mit sich rumtragen. Das schafft identitäre Flexibilität. Man braucht sich weniger sorgen, etwas zu verlieren, und muss sich so nicht dauernd darauf zurückbesinnen. Genau so will plomlompom mit seiner Vergangenheit (die ja immer auch das Heute zu werden sich anschickt) verfahren. Alles schön verstaut, jederzeit bei Bedarf abrufbar und rekombinierbar, aber nicht als Ballast mit herumzuschleppen. Alles protokolliert, damit nichts erinnert werden muss. Alles archiviert, damit nichts durch die Gegenwart getragen werden muss. Vergangenheit als Ressource!

Nun stellt sich die Frage der praktischen Durchführung. Schon jetzt hat plomlompom Unmengen seiner Vergangenheit gelagert. Allerdings oftmals in eher Ballast-erzeugender Form: auf großen sperrigen physischen Datenträgern beispielsweise (Schulhefter, Aktenordner, Flyer, Foto-Abzüge, Audio-CDs und Video-DVDs und Video-Kassetten), in Unordnungen die eher immer wieder neue Sortier-Arbeit erfordern statt Ruhe und Liegenlassen zu stiften, Platz wegnehmen und den DenkRaum verwirren. Und Backup-fähig sind sie so oftmals auch nicht; ein Wohnungsbrand und ganz viel Vergangenheit wäre futsch, müsste mühsam durch anderswie ebensogut verbrauchbare Geistesarbeit rekonstruiert werden.

Also Projekte wie das Einscannen von Dokumenten gefolgt vom Wegwerfen oder wenigstens Wegschließen ihrer vorherigen physischen Datenträger bei gleichzeitigem Distribuieren auf Speichermedien vernachlässigbarer Ballasthaftigkeit (USB-Sticks?). Dezentrale Backups (schlechte Erfahrung gemacht mit der einen großen Festplatte auf der ein ganzes Jahr Archiv-Arbeit drauf war und die dann kaputt ging). Teilweises Auslagern in die Cloud. Überlegen, was öffentlich (und damit vielleicht rettbarer) backuppen und was nicht (Post-Privacy-Policy wird z.B. da wankelig, wo sie Informationen über Dritte betrifft).

Beispielsweise dieses Wiki hier. Es liegt auf einem Server von klostein.com; dort steht plomlompom bis auf Weiteres sicher genug Speicher für sein Wachstum als text-only-Werk zur Verfügung. Bisher zog plomlompom unregelmäßig via ftp Backups des Wikis auf seine Festplatten; jetzt bastelt er gerade auf seinem SheevaPlug-Heimserver eine Infrastruktur, dass dieser täglich Backups des (die wesentlichen zu backuppenden Inhalte des Wikis enthaltenden) wiki.d-Verzeichnisses auf einen in diesem SheevaPlug steckenden USB-Stick ziehe. Spannende Archivierungsfragen stellen sich, wie etwa: Solcherart Schnappschüsse des Wikis in welchen Abständen aufbewahren (denn auch Backups können natürlich irgendwann korrumpieren), und inwieweit dieses Archiv auf weitere USB-Sticks dezentralisieren, und in welchen Abständen auf dem Laufenden halten, und wohin mit solchen USB-Stick-Archiven, alle in der eigenen Wohnung, verteilen aufs soziale Umfeld, verschlüsselt oder unverschlüsselt ins Netz verteilen? usw. Siehe zu alledem: WikiBackUp

Auch hat plomlompom derzeit schon einige Dokumente eingescannt und die Originale weggeworfen; wie jetzt mit den Scans verfahren? Es werden in jenem Verzeichnis ja immer mehr werden, er müsste also mitverzeichnen, von welchem Stand diese Archivierung jeweils ist, wenn er Kopien z.B. auf weitere Datenträger distribuiert. Und gerade bei hochauflösenden Scans stellt sich da auch rasch die Frage des benötigten Speichers; Speicher wird zwar immer billiger, aber trotzdem muss plomlompom mit seinen Finanzen und damit auch seinen Erwerbungen von Speichermedien haushalten. Zu dieser Frage: ArchivScans

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